Bauhaus Experience · Deutschland · Gruppenformat

Die Bauhaus-Reise. Mehr als eine Tour.

Dieses Programm ist für geschlossene Gruppen konzipiert, die Bauhaus nicht nur besuchen, sondern verstehen wollen. Wir folgen einer klaren Abfolge: Einführung, geführte Analyse vor Ort, gezielte Impulse und gemeinsame Reflexion. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. So entsteht kein touristischer Rundgang, sondern eine strukturierte Erfahrung. Architektur wird gelesen. Räume werden entschlüsselt. Form und Funktion werden im Zusammenhang sichtbar. Die Bauhaus-DNA zeigt sich hier als Haltung – präzise, reduziert, verantwortungsvoll.

Weimar · Dessau · Berlin Geschlossene Gruppen · Institutionen Mehrsprachig auf Anfrage Optionales Masterpiece-Objekt
Bauhaus Experience Hero

Charakter des Gruppen-Itineraries

Briefings · Site-Reading · Reflexion

Die Reise folgt keiner touristischen Dramaturgie, sondern einer methodischen Struktur. Jedes Briefing schafft Kontext. Jedes Site-Reading öffnet den Blick für Konstruktion, Proportion, Material und Haltung. In der Reflexion wird Beobachtung in Erkenntnis überführt. So entsteht eine ruhige Abfolge, in der Architektur nicht nur betrachtet, sondern gelesen wird – als System aus Form, Funktion und gesellschaftlicher Verantwortung.

Wie Bauhaus heute vermittelt wird

Kurz. Klar. Übertragbar.

Gemeinsam sehen

Gruppenverständnis beginnt in gemeinsamer Beobachtung. Wir verlangsamen, bis Wahrnehmung zu Wissen wird.

Die Reise als Methode

Keine Route zum Abhaken. Eine Abfolge zum Verstehen. Bedeutung verbindet die Städte, nicht die Entfernung.

Das Masterpiece

Optionaler materieller Anker für Gruppen. Kein Souvenir — sondern die Fortführung der Methode durch ein Objekt.

Gruppen-Itinerary

Ein 5-Tage-Rückgrat. Erweiterbar auf 3–7 Tage.

Dieser Ablauf ist für Gruppen gebaut: getaktete Blöcke, klare Übergänge und eine sichtbare Lernlogik. Module können mehr Tiefe hinzufügen (Workshops, Roundtables, Legacy-Ebene), ohne die Abfolge zu verlieren.

3–7 Tage bis zu 25+ getaktete Blöcke partnerfähig
Weimar Tagesbild

Tag 1 · Weimar — Ursprung & Orientierung

Briefing

Wir richten den gemeinsamen Blick aus. Weimar lesen wir als Ausgangslage: Experiment, Pädagogik und erste Prototypen.

  • Ankunft + Gruppenbriefing: wie wir Orte gemeinsam „lesen“
  • Haus am Horn: Prototyp-Logik, Wohnen als System
  • Workshop-Moment: Form, Material, Verantwortung
Pädagogik Prototyp Notizen
Tagesbild Übergang

Tag 2 · Weimar → Dessau — Von der Frage zur Struktur

Abfolge

Der Wechsel ist Teil der Erzählung. Wir verfolgen, wie aus einer Idee ein System wird: Lehre verbindet sich mit Architektur, Werkstätten und Routine.

  • Transfer als Narrativ: was sich zwischen den Städten verändert
  • Einführungsblock: Dessau als operatives Bauhaus
  • Abendliche Reflexion: Beobachtungen (gruppengetragen)
System Gruppenrhythmus
Dessau Tagesbild

Tag 3 · Dessau — Das Gebäude als arbeitendes System

Struktur

Wir lesen das Bauhausgebäude als funktionierende Struktur: Wege, Licht, Transparenz und Produktionslogik.

  • Bauhausgebäude: geführtes Site-Reading (langsam)
  • Meisterhäuser: Wohn-Prototypen und Disziplin
  • Gruppendokumentation: System, nicht Stil
Werkstatt Dokumentation
Berlin Tagesbild

Tag 4 · Berlin — Druck, Praxis, Kontinuität

Verantwortung

Berlin ist die letzte Phase: Institutionen brechen, Praxis geht weiter. Die Methode überlebt unter realen Bedingungen.

  • Archiv & Material-Lektüre: Bauhaus als lesbare Geschichte
  • Haus Lemke: Proportion, Wohnlogik, Klarheit
  • Roundtable (optional): zeitgenössische Praxis
Institution Dialog
Legacy Tagesbild

Tag 5 · Deutschland Legacy-Ebene — Abschlussreflexion

Methode

Wir schließen mit der Kartierung des Nachlebens: Schulen, Wohnmodelle und Institutionen, in denen Bauhaus zur globalen Methode wird.

  • Legacy Hotspots: Weissenhof / HfG Ulm / ausgewählte Architektur
  • Gruppensynthese: was die Methode in deiner Praxis verändert
  • Optionaler Masterpiece-Moment: materieller Anker
Vermächtnis Masterpiece

Was Gruppen erhalten

Operative Klarheit. Partnerfähig geliefert.

Programm-Architektur

Getaktete Blöcke, Abfolge-Logik und Lernziele. Modular genug für Partner, strikt genug, um Bauhaus zu bleiben.

Gruppen-Logistik-Ebene

Taktung, Einstieg, Transfers und Kapazitätssteuerung. Entwickelt, um Reibung zu reduzieren und die Methode zu schützen.

Partner-Integration

Klare Struktur für DMCs, Universitäten und Institutionen. Kein Rauschen. Kein Hard-Selling. Nur der Rahmen.

Inklusive (typisch)

Geführte Stadtabfolge, Briefings und Reflexionsblöcke, kuratierte Stops, Gruppenkoordination, und eine klare Tagesstruktur passend zum Profil der Gruppe.

Optionen

Workshops, Expert Talks, Roundtables, Herstellerbesuche und die Masterpiece Edition (Objekt als materieller Anker).

Orte

Deutschland. Nach Städten strukturiert.

Bauhaus Experience - The Journey

Wo alles begann

Weimar — Ursprung

Bauhaus begann hier, nicht als Stil, sondern als Frage. Lernen war offen und experimentell. Der Prozess stand vor dem Ergebnis.

Dessau

Von der Idee zum System

Dessau — Struktur

Denken wurde Struktur. Architektur, Werkstätten und Alltag griffen ineinander. Bauhaus wurde operativ als System für modernes Leben.

Berlin

Realität und Druck

Berlin — Kontinuität

Institutionen brachen, Kontinuität wurde fragil. Die Arbeit ging in die Praxis über. Bauhaus blieb als Methode unter realen Bedingungen.

Architektur als Vermächtnis

Ideen, die weiter prägen, wie wir leben.

Neue Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie

Reduziert auf Struktur, Proportion und Material. Glas, Stahl und Offenheit formen eine universelle Architektursprache.

Fagus-Werk

Fagus-Werk

Transparenz und industrielle Präzision definieren Arbeit, Licht und Raum neu — Offenheit als Methode.

Weissenhof Estate

Weissenhof-Siedlung

Standardisierung, Licht und funktionale Planung zeigen, wie Architektur vom Konzept in die Gesellschaft skaliert.

HfG Ulm

HfG Ulm

Design als systematische Disziplin. Methode ersetzt Stil, Forschung verbindet Praxis, und Denken setzt sich über Bildung fort.

Unser Ansatz

Von Geschichte zu Experience

Geschichte erklärt. Experience transformiert. Bauhaus Experience erzählt Bauhaus nicht nach — es übersetzt seine Prinzipien in eine zeitgenössische Begegnung, geformt durch Präsenz, Abfolge und Beziehung.

Orte sind keine isolierten Ziele. Sie bilden eine verbundene Logik, in der Verständnis entsteht, indem man sich durch Raum bewegt — nicht indem man Information konsumiert.

DIE REISE ALS METHODE
Dies ist keine Route zum Abhaken. Es ist eine Abfolge zum Verstehen. Wir sammeln keine Orte. Wir verbinden Bedeutung — geführt und bewusst.
DAS MASTERPIECE
Ein optionaler materieller Anker. Kein Souvenir — sondern ein Weg, die Methode in den Alltag zu tragen.
PARTNERFÄHIGE UMSETZUNG
  • Deutschland-only-Struktur: Weimar, Dessau, Berlin + ausgewählte Legacy Hotspots
  • Konzipiert für FIT, kleine Gruppen, Institutionen und studentische Formate
  • Modulare Logik für Partner-Portfolios (DMC-freundlich)

FAQ

Kurze Antworten. Kein Rauschen.

Ist dieses Programm nur in Deutschland?
Ja. Diese Version fokussiert sich strikt auf Deutschland: Weimar, Dessau, Berlin und ausgewählte Legacy Hotspots innerhalb Deutschlands.
Für wen ist es konzipiert?
Für Einzelpersonen, kleine Gruppen, Institutionen und studentische Formate, die Klarheit, Struktur und geführtes Verständnis möchten.
Was ist das Masterpiece?
Ein optionaler materieller Anker. Kein Souvenir, sondern ein Weg, Methode und Erinnerung in den Alltag zu übertragen.

BAUHAUS · Vom Bauen der Zukunft

100 Jahre Bauhaus (Dokumentation)

Einladung

Wenn Sie tiefer gehen möchten.

Dieser redaktionelle Rahmen bildet den konzeptionellen Kern der Bauhaus Experience. Er bewirbt keine einzelne Route oder ein einzelnes Produkt, sondern etabliert die Methode, aus der alle Reisen, Formate und Editionen abgeleitet werden. Was Sie hier sehen, ist das intellektuelle Fundament — ein Weg, Orte, Ideen und Bewegung zu einer kohärenten Experience zu strukturieren.

Partner, Institutionen und Organisationen, die mit diesem Rahmen arbeiten möchten, erhalten Zugang zur erweiterten Version, inklusive Ortslogik, Programmstruktur und Integrationsoptionen. Keine Preisschichten. Kein kommerzielles Framing. Nur die Methode — klar formuliert.

Gespräch eröffnen

Für Partner, Institutionen, Universitäten und kulturelle Organisationen.