Bauhaus Experience · Deutschland · Gruppenformat
Die Bauhaus-Reise. Mehr als eine Tour.
Dieses Programm ist für geschlossene Gruppen konzipiert, die Bauhaus nicht nur besuchen, sondern verstehen wollen. Wir folgen einer klaren Abfolge: Einführung, geführte Analyse vor Ort, gezielte Impulse und gemeinsame Reflexion. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. So entsteht kein touristischer Rundgang, sondern eine strukturierte Erfahrung. Architektur wird gelesen. Räume werden entschlüsselt. Form und Funktion werden im Zusammenhang sichtbar. Die Bauhaus-DNA zeigt sich hier als Haltung – präzise, reduziert, verantwortungsvoll.
Charakter des Gruppen-Itineraries
Briefings · Site-Reading · Reflexion
Die Reise folgt keiner touristischen Dramaturgie, sondern einer methodischen Struktur. Jedes Briefing schafft Kontext. Jedes Site-Reading öffnet den Blick für Konstruktion, Proportion, Material und Haltung. In der Reflexion wird Beobachtung in Erkenntnis überführt. So entsteht eine ruhige Abfolge, in der Architektur nicht nur betrachtet, sondern gelesen wird – als System aus Form, Funktion und gesellschaftlicher Verantwortung.
Wie Bauhaus heute vermittelt wird
Kurz. Klar. Übertragbar.
Gemeinsam sehen
Gruppenverständnis beginnt in gemeinsamer Beobachtung. Wir verlangsamen, bis Wahrnehmung zu Wissen wird.
Die Reise als Methode
Keine Route zum Abhaken. Eine Abfolge zum Verstehen. Bedeutung verbindet die Städte, nicht die Entfernung.
Das Masterpiece
Optionaler materieller Anker für Gruppen. Kein Souvenir — sondern die Fortführung der Methode durch ein Objekt.
Gruppen-Itinerary
Ein 5-Tage-Rückgrat. Erweiterbar auf 3–7 Tage.
Dieser Ablauf ist für Gruppen gebaut: getaktete Blöcke, klare Übergänge und eine sichtbare Lernlogik. Module können mehr Tiefe hinzufügen (Workshops, Roundtables, Legacy-Ebene), ohne die Abfolge zu verlieren.
Tag 1 · Weimar — Ursprung & Orientierung
BriefingWir richten den gemeinsamen Blick aus. Weimar lesen wir als Ausgangslage: Experiment, Pädagogik und erste Prototypen.
- Ankunft + Gruppenbriefing: wie wir Orte gemeinsam „lesen“
- Haus am Horn: Prototyp-Logik, Wohnen als System
- Workshop-Moment: Form, Material, Verantwortung
Tag 2 · Weimar → Dessau — Von der Frage zur Struktur
AbfolgeDer Wechsel ist Teil der Erzählung. Wir verfolgen, wie aus einer Idee ein System wird: Lehre verbindet sich mit Architektur, Werkstätten und Routine.
- Transfer als Narrativ: was sich zwischen den Städten verändert
- Einführungsblock: Dessau als operatives Bauhaus
- Abendliche Reflexion: Beobachtungen (gruppengetragen)
Tag 3 · Dessau — Das Gebäude als arbeitendes System
StrukturWir lesen das Bauhausgebäude als funktionierende Struktur: Wege, Licht, Transparenz und Produktionslogik.
- Bauhausgebäude: geführtes Site-Reading (langsam)
- Meisterhäuser: Wohn-Prototypen und Disziplin
- Gruppendokumentation: System, nicht Stil
Tag 4 · Berlin — Druck, Praxis, Kontinuität
VerantwortungBerlin ist die letzte Phase: Institutionen brechen, Praxis geht weiter. Die Methode überlebt unter realen Bedingungen.
- Archiv & Material-Lektüre: Bauhaus als lesbare Geschichte
- Haus Lemke: Proportion, Wohnlogik, Klarheit
- Roundtable (optional): zeitgenössische Praxis
Tag 5 · Deutschland Legacy-Ebene — Abschlussreflexion
MethodeWir schließen mit der Kartierung des Nachlebens: Schulen, Wohnmodelle und Institutionen, in denen Bauhaus zur globalen Methode wird.
- Legacy Hotspots: Weissenhof / HfG Ulm / ausgewählte Architektur
- Gruppensynthese: was die Methode in deiner Praxis verändert
- Optionaler Masterpiece-Moment: materieller Anker
Was Gruppen erhalten
Operative Klarheit. Partnerfähig geliefert.
Programm-Architektur
Getaktete Blöcke, Abfolge-Logik und Lernziele. Modular genug für Partner, strikt genug, um Bauhaus zu bleiben.
Gruppen-Logistik-Ebene
Taktung, Einstieg, Transfers und Kapazitätssteuerung. Entwickelt, um Reibung zu reduzieren und die Methode zu schützen.
Partner-Integration
Klare Struktur für DMCs, Universitäten und Institutionen. Kein Rauschen. Kein Hard-Selling. Nur der Rahmen.
Inklusive (typisch)
Geführte Stadtabfolge, Briefings und Reflexionsblöcke, kuratierte Stops, Gruppenkoordination, und eine klare Tagesstruktur passend zum Profil der Gruppe.
Optionen
Workshops, Expert Talks, Roundtables, Herstellerbesuche und die Masterpiece Edition (Objekt als materieller Anker).
Orte
Deutschland. Nach Städten strukturiert.
Wo alles begann
Weimar — Ursprung
Bauhaus begann hier, nicht als Stil, sondern als Frage. Lernen war offen und experimentell. Der Prozess stand vor dem Ergebnis.
Von der Idee zum System
Dessau — Struktur
Denken wurde Struktur. Architektur, Werkstätten und Alltag griffen ineinander. Bauhaus wurde operativ als System für modernes Leben.
Realität und Druck
Berlin — Kontinuität
Institutionen brachen, Kontinuität wurde fragil. Die Arbeit ging in die Praxis über. Bauhaus blieb als Methode unter realen Bedingungen.
Architektur als Vermächtnis
Ideen, die weiter prägen, wie wir leben.

Neue Nationalgalerie
Reduziert auf Struktur, Proportion und Material. Glas, Stahl und Offenheit formen eine universelle Architektursprache.

Fagus-Werk
Transparenz und industrielle Präzision definieren Arbeit, Licht und Raum neu — Offenheit als Methode.

Weissenhof-Siedlung
Standardisierung, Licht und funktionale Planung zeigen, wie Architektur vom Konzept in die Gesellschaft skaliert.

HfG Ulm
Design als systematische Disziplin. Methode ersetzt Stil, Forschung verbindet Praxis, und Denken setzt sich über Bildung fort.
DIE REISE ALS METHODE
DAS MASTERPIECE
PARTNERFÄHIGE UMSETZUNG
- Deutschland-only-Struktur: Weimar, Dessau, Berlin + ausgewählte Legacy Hotspots
- Konzipiert für FIT, kleine Gruppen, Institutionen und studentische Formate
- Modulare Logik für Partner-Portfolios (DMC-freundlich)
FAQ
Kurze Antworten. Kein Rauschen.
Ist dieses Programm nur in Deutschland?
Für wen ist es konzipiert?
Was ist das Masterpiece?
BAUHAUS · Vom Bauen der Zukunft
100 Jahre Bauhaus (Dokumentation)
Einladung
Wenn Sie tiefer gehen möchten.
Dieser redaktionelle Rahmen bildet den konzeptionellen Kern der Bauhaus Experience. Er bewirbt keine einzelne Route oder ein einzelnes Produkt, sondern etabliert die Methode, aus der alle Reisen, Formate und Editionen abgeleitet werden. Was Sie hier sehen, ist das intellektuelle Fundament — ein Weg, Orte, Ideen und Bewegung zu einer kohärenten Experience zu strukturieren.
Partner, Institutionen und Organisationen, die mit diesem Rahmen arbeiten möchten, erhalten Zugang zur erweiterten Version, inklusive Ortslogik, Programmstruktur und Integrationsoptionen. Keine Preisschichten. Kein kommerzielles Framing. Nur die Methode — klar formuliert.
Gespräch eröffnenFür Partner, Institutionen, Universitäten und kulturelle Organisationen.